Airbus A321 Neo von Wizz Air: Die Ungarn verlegen für zwei Monate zahlreiche Flüge von Dortmund nach Köln.

Für zwei MonateWizz Air muss Flüge von Dortmund nach Köln verlegen

Die wichtigste Fluggesellschaft am Flughafen Dortmund bietet im Herbst einen Teil ihrer Flüge nicht mehr ab Dortmund, sondern ab Köln an. Hinter der Verlegung von Wizz Air steht eine Systemaktualisierung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Dortmund ist Deutschlands Tor zum Osten. Kein anderer Flughafen hat im Verhältnis zum gesamten Streckennetz mehr Flüge nach Osteuropa im Angebot. Verantwortlich ist dafür allein eine Fluggesellschaft: Wizz Air.

Die ungarische Billigairline fliegt Dortmund seit 2004 an. Nach der Pause in der Corona-Pandemie setzte sie wieder auf Wachstum und eröffnete zahlreiche neue Basen in Europa. Dabei kam auch der Airport im Ruhrgebiet an die Reihe. 2020 stellte die Fluglinie drei stationierten Flugzeuge nach DTM, so der Iata-Code, und machte den Flughafen zu seiner ersten deutschen Basis.

Zwei Monate ab Köln/Bonn

Zum Winterflugplan 2021 zog die Airline Flugzeuge überraschend wieder ab. Wizz Air erhoffte sich anderswo mehr Nachfrage. Dennoch fliegt die Fluglinie weiterhin nach Dortmund. 28 Destinationen in Polen über Rumänien bis Georgien stehen auf dem Programm. Doch bald werden es deutlich weniger sein.

Der Billigflieger verlegt eine Vielzahl von Flügen nach Köln/Bonn. Betroffen sind unter anderem die Ziele Belgrad, Bukarest, Kutaisi, Targu Mureș, Niš, Podgorica und Wroclaw. Die Maßnahme ist allerdings nur temporär.  Die Änderungen betreffen den Zeitraum vom 21. Oktober bis 20. Dezember 2023, wie der Flughafen Dortmund auf Anfrage von aeroTELEGRAPH bestätigte. «Planmäßig sollen alle Strecken spätestens Mitte Dezember wieder ab Dortmund angeflogen werden. Teilweise bereits vorher», so eine Sprecherin.

Kapazitätsbeschränkungen sind nicht der Grund

Laut der Sprecherin haben mögliche Kapazitätsbeschränkungen am Flughafen Dortmund nichts mit den Anpassungen zu tun. Konkreter wird Wizz Air: «Aufgrund einer Systemaktualisierung am Flughafen Dortmund werden einige Strecken im Herbst vorübergehend zum Flughafen Köln verlegt», teilt der Billigflieger aeroTELEGRAPH mit.

Der Flughafen Dortmund kämpft seit Jahren darum, die Landeschwellen, also der Punkt, an dem die bei einer Landung zur Verfügung stehende Strecke beginnt, um 300 Meter nach Osten zu verlängern. So könnte der Airport seine 2000 Meter lange Piste verlängern, ohne sie auszubauen. Aktuell dürfen nur 1700 Meter genutzt werden. Künftig könnten größere Flugzeuge, wie der Airbus A321 auch bei ungünstigen meteorologischen Bedingungen und damit im Linienverkehr eingesetzt werden.

Mehr zum Thema

Flughafen Dortmund und Ludger van Bebber: Seit Oktober 2020 im Amt.

«Wir könnten schon 2022 wieder an 2019 herankommen»

Flughafen Dortmund: Die Landeschwellen ähneln Zebrastreifen.

So will sich Dortmund für Wizz Airs A321 Neo fit machen

Wizz-Air-Jets in Dortmund: Die Airline fliegt dort seit 2010, gründete 2020 eine Basis.

Flughafen Dortmund verliert Basis des wichtigsten Kunden

ticker-wizzair-1

Wizz Air eröffnet neue Basis in Turin

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin