Flugbegleiterin von Wizz Air: Die Billigairline hat Freude an Wien.

Sechstes FlugzeugWizz Air hat in Wien noch mehr vor

Die ungarische Billigairline stationiert ein sechstes Flugzeug in Wien. Nach einem Jahr schreibe man an der neuen österreichischen Basis schwarze Zahlen, so Wizz Air.

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Easyjet, Lauda, Level und Wizz Air sind die Neulinge und greifen auf Europastrecken den Heimanbieter Austrian Airlines an. Für Wizz-Air-Geschäftsführer Jozsef Varadi ist klar, wer in diesem harten Preiskampf in Wien überleben wird: der ungarische Billigflieger. Es gebe große Überkapazitäten am Flughafen, erklärte Varadi am Dienstag (4. Juni) bei einer Pressekonferenz. Der Ungar vermutet, dass einige der Konkurrenten deshalb aufgeben müssen und dass Austrian Airlines weitere Marktanteile verlieren wird.

Wizz Air jedenfalls schaltet auf Angriff. Mitte Dezember stationiert die Airline ein sechstes Flugzeug am Flughafen Wien. Damit erhöht sie die Frequenzen nach Eindhoven und Tel Aviv. Zudem nimmt sie sechs neue Strecken auf und fliegt dann nach Alicante, Bremen, Chisinau, Neapel, Oslo und Porto. Insgesamt bieten die Ungarn dann 38 Routen ab der österreichischen Hauptstadt an. Man habe in Wien selbst schon die Gewinnschwelle erreicht. «Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung», so Wizz-Air-Chef Varadi gemäß dem Portal OE24.

Weiterer Ausbau kommendes Jahr

Für 2020 verspricht Varadi einen weiteren Ausbau. Seiner Wizz Air hilft dabei, dass keine Konkurrentin tiefere Kosten hat als sie. Pro Sitzplatzkilometer betragen die Ausgaben der Ungarn gemäß einer Aufstellung von Norwegian 3,0 Euro-Cent, bei Ryanair sind es 3,1 Cent, bei Norwegian selbst sind es 4,4 Cent, bei Easyjet 5,8 und bei Eurowings 8,1 Cent. Seit der Gründung im Jahr 2004 hat Wizz Air bereits mehr als 200 Millionen Passagiere befördert.

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