Tammie Jo Shults«Wir haben nur unseren Job gemacht»

Unglücksflug WN1380 von Southwest Airlines kennt viele Helden. Die Flugkapitänin ist eine davon. Tammie Jo Shults will aber gar nicht so genannt werden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Keiner der 144 Passagiere an Bord von Flug WN1380 vom Dienstag (17. April) konnte ahnen, was für ein Drama sich schon bald nach dem Start in New York La Guardia an Bord abspielen würde. Nachdem sich ein Schaufelblatt gelöst hatte, wurde die Verschalung des linken Triebwerks zerfetzt. Trümmerteile durchschlugen ein Fenster, das aus der Verankerung gerissen wurde.

Die daneben sitzende Passagierin wurde vom Sog aus dem Fenster gezogen. Passagier Tim McGinty versuchte, sie wieder hineinzuziehen. Erst als ihm Passagier Andrew Needum zur Hilfe eilte, gelang es ihnen. Die dritte Heldin an Bord war Peggy Phillips. Die pensionierte Krankenpflegerin kümmerte sich um die schwer verletzte 43-Jährige.

F/A-18 geflogen

Alle Passagiere waren sich aber danach einig, dass die größte Heldin die Flugkapitänin war. Sie beschrieben den Notabstieg als völlig «sanft» und attestierten ihr «Nerven wie Drahtseile». Andere fanden sie einfach «großartig». Tammie Jo Shults ist eine sehr erfahrene Pilotin. Die 56-Jährige studierte Biologie und Landwirtschaft und ließ sich danach zu einer der ersten Kampfpilotinnen der USA ausbilden, die auf F/A-18 flog.

Nach dem Militär wechselte Shults zu Southwest Airlines, wo auch ihr Mann als Pilot arbeitet. Heute ist sie 56 Jahre alt. Sie selbst will sich nicht als Heldin sehen. In einer offiziellen Mitteilung erklärt sie: Sie sei Kapitän eines Teams von fünf Mitarbeitern gewesen. «Wir haben alle das Gefühl, einfach nur unseren Job gemacht zu haben». Deshalb würden sie und ihr Kopilot Darren Ellisor auch keine Interviews geben. Es gehe nun darum, den Ermittlern zu helfen, die Ursachen für das tragische Unglück zu finden.

Mehr zum Thema

ticker-southwest-airlines

An diesen vier Flughäfen eröffnet Southwest Airlines ihre ersten Lounges

ticker-southwest-airlines

Southwest Airlines spendet jährlich Flüge im Wert von einer Million Dollar

ticker-southwest-airlines

Southwest baut eigenes Pauschalreise-Angebot aus

Kabine von Southwest Airlines: Mancher Fluggast braucht zwei Sitze.

Southwest hat umstrittene Zusatzsitz-Regel für Vollleibige zurückgenommen

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies