Streit bei Southwest über Boarding nach Einführung fester Sitzplätze

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Bei der amerikanischen Billigairline ist ein Konflikt zwischen Kabinengewerkschaft und Management über neue Boarding-Pläne entbrannt. Hintergrund sind Verzögerungen beim Einsteigen, seit Southwest Airlines Ende Januar ihr bisheriges Freisitzsystem durch feste Sitzplätze ersetzt hat.

Probleme entstehen vor allem durch überfüllte Gepäckfächer im vorderen Kabinenbereich, da viele Passagiere dort sitzen. Southwest Airlines schlägt vor, das Boarding früher zu beginnen, um pünktliche Abflüge und kürzere Bodenzeiten zu erreichen.

Die Gewerkschaft TWU 556 kritisiert den Plan scharf. Flugbegleitende würden dadurch stärker belastet, ohne zusätzliche Bezahlung für die längere Boardingzeit zu erhalten. Zudem verschärften die Änderungen Konflikte mit Passagieren und erschwerten die Arbeitsbedingungen.

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