Flughafen Egilsstadir: Flugfélag Austurlands will die eigene Region mit dem Rest von Island verbinden.

Flugfelag AusturlandsWiedergeburt einer isländischen Regionalairline

Der Osten Islands mit seiner unberührten Natur gilt unter Touristen als Geheimtipp. Davon will die neue Airline Flugfelag Austurlands profitieren.

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15.000 Menschen leben auf einer Fläche von rund 21.986 Quadratkilometern. Und genau das ist die Chance von Austurlands (zu Deutsch: Ostland). Die ostisländische Region glaubt, mit ihrer unberührten, weiten Natur mehr und mehr Touristen anlocken zu können. Hier kann man Wandern, in heißen Quellen baden, Fischen, Mountainbiken oder auch ganz einfach nichts tun. Dank schwächerer Währung ist Island auch nicht mehr so teuer wie früher.

Dieses Potenzial sehen auch ein paar lokale Investoren. Sie gründeten vergangenen Herbst eine neue Fluggesellschaft. Flugfelag Austurlands will mit einer Cessna Grand Caravan EX mit neun Plätzen Touristen in der Region umherfliegen. Geplant sind Flüge von der Basis am Flughafen Egilsstadir nach Vopnafjördur und Akureyri sowie Verbindungen zur Inselgruppe Vestmannaeyjar, Halbinsel Westfjords und eventuell sogar nach Reykjavik.

Kein unbekannter Name

Eine Flugfelag Austurlands gab es bereits einmal. Sie flog von 1972 bis 2000 mit einer Piper Chieftain. Damals gehörte die Airline der Region und wurde einerseits zur Versorgung abgelegener Kommunen und andererseits als Ambulanz eingesetzt.

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