Boeing 737 von Ryanair: Bald auch in Zürich zu sehen.

Flüge für LaudamotionRyanair landet in Zürich

Die irische Billigfluggesellschaft führt auch ab Zürich Flüge für Laudamotion durch. Dazu stationiert Ryanair zwei Flugzeuge am Schweizer Flughafen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Um Zürich machte Ryanair bisher einen Bogen. «Zu teuer, für Billigairlines ungeeignete Infrastruktur, zu überfüllt» - so in etwa lauteten die Argumente der Iren gegen Flüge ab dem größten Schweizer Flughafen. Das ändert sich nun. Schon in sieben Wochen werden Ryanair-Flugzeuge regelmäßig in Zürich zu sehen sein.

Die größte europäische Billigfluggesellschaft wird für ihre künftige Tochter Laudamotion ab dem 1. Juni Flüge vom helvetischen Finanzzentrum zu Urlaubszielen in Spanien durchführen. Auf dem Programm stehen Fuerteventura, Ibiza, Lanzarote und Palma. «Ryanair wird für uns ab Zürich unter der OE-Flugnummer im Wet-lease fliegen», bestätigt eine Laudamotion-Sprecherin Recherchen von aeroTELEGRAPH.

Ryanair-Tarifstruktur

Interessant dabei: Die aktuell angebotenen Tarife der Zürich-Flüge entsprechen der Struktur von Ryanair. Es gibt Standard, Standard Plus und Flexi Plus. Laudamotion dagegen kennt Economy Light, Economy und Premium. Deckungsgleich sind die Angebote nicht immer. Die Flüge seien aktuell bei Ryanair buchbar, bis der Übergang von der Condor-Laudamotion Website zur reinen Laudamotion-Seite sichergestellt sei, erklärt die Sprecherin.

Für die Flüge stationiert Ryanair zwei Flugzeuge saisonal in Zürich. Die Fluggesellschaft sucht aktuell Piloten, die bereit sind, den Sommer über ab dem Schweizer Airport zu arbeiten. Neben Spanien werde man diverse andere Ziele rund ums Mittelmeer ab Zürich ansteuern, erklärt Ryanair in der Ausschreibung. Die bisherigen Anstellungsbedingungen blieben gültig.

Wie in Berlin und Düsseldorf

Was in Berlin-Tegel und in Düsseldorf passiert, geschieht damit auch in Zürich. In der deutschen Hauptstadt stationiert Ryanair für Laudamotion vier Flugzeuge, in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens zwei. Ursprünglich hieß es, die Iren würden den Österreichern mit sechs Fliegern aushelfen. Nun sind es bereits acht.

Unklar ist dabei, wer eigentlich damit letztendlich wem hilft.

Mehr zum Thema

Niki Lauda mit Crew: Der Ex-Rennfahrer und bald Ex-Laudamotion-Eigner hilft Ryanair beim Ausbau.

Laudamotion stärkt Ryanair in Tegel

So sind die Flieger der Österreicher bisher dahergekommen. Das alte Logo von Air Berlin ist noch auf der Heckflosse zu erkennen.

Das plant Laudamotion

Boeing 737 Max von Ryanair: Ohne Internet unterwegs.

Michael O'Leary kritisiert Starlink - Elon Musk pöbelt zurück

ticker-ryanair

Vor allem Köln, Weeze, Memmingen und Bremen: Ryanair kündigt für Sommer 2026 elf neue Strecken ab Deutschland an

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies