<strong>Rang 2:</strong> American Airlines. 2040 Routen.

Airbus-KundenWelche US-Airlines Strafzölle am meisten treffen

US-Fluglinien droht beim Kauf von Airbus-Jets künftig ein Preisaufschlag. Und nur eine der großen amerikanischen Airlines hat keine Order beim europäischen Hersteller offen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Vergangene Woche kündigten die USA an, Strafzölle gegen die Europäische Union zu verhängen. Da die Welthandelsorganisation WTO befunden hatte, die EU habe Airbus unrechtmäßig 7,5 Milliarden Dollar an Subventionen zukommen lassen, wollen die Vereinigten Staaten nun EU-Importe wie Oliven, Single Malt Whisky oder Bücher mit Abgaben von 25 Prozent des Warenwerts belegen. Bei Flugzeugen beträgt der Aufschlag 10 Prozent. Die Maßnahme schaffe «Unsicherheit nicht nur für die Luftfahrtindustrie, sondern auch die Weltwirtschaft», kritisierte Airbus-Konzernchef Guillaume Faury.

Ebenfalls umgehend meldete sich Delta Air Lines zu Wort. Man freue sich, dass Airbus' Flugzeugproduktion und -auslieferung aus dem Werk in Mobile im US-Bundesstaat Alabama nicht betroffene seien werde, erklärte die Fluggesellschaft. «Der vorgeschlagene 10-Prozent-Tarif auf Flugzeuge aus der EU, für die bereits ein Kaufvertrag besteht, ist jedoch nur eine unfaire Steuer für US-Verbraucher und -Unternehmen», so Delta.

Southwest hat andere Probleme

Delta hat allen Grund, sich über den drohenden Preisaufschlag zu beklagen. Wie Airbus-Zahlen von Ende September zeigen, hat die Fluglinie noch Bestellungen für insgesamt 259 Flugzeuge beim europäischen Hersteller offen - mehr als jede andere US-Airline.

Doch auch fast alle anderen großen Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten wären von den Strafzöllen betroffen. Die einzige Ausnahme bildet Southwest Airlines: Der Billigflieger leidet als größter Kunde der Boeing 737 Max zwar zurzeit ebenfalls, hat aber eine reine Boeing-737-Flotte und kein einziges Flugzeug bei Airbus bestellt.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie, welche US-Airline wie viele Exemplare von welchen Airbus-Modellen bestellt hat.

Mehr zum Thema

Herkömmlicher Airbus A321 von Jetblue: Die Neos kommen langsamer.

Airbus enttäuscht Jetblue

Airbus A380: Für Pilgerfahrten geeignet.

In zwei Wochen werden Airbus-Jets 10 Prozent teurer

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin