The virus that causes Covid-19: More deaths than Sars.

Schätzung der IcaoWas die Coronavirus-Epidemie die Luftfahrt kostet

Ausländische Fluggesellschaften - so auch Lufthansa, Austrian und Swiss - verlängern ihren Flugstopp nach China. Das hat beträchtliche finanzielle Folgen für die Luftfahrt. Jetzt gibt es erste Schätzungen dazu.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Jetzt hat die vom neuen Coronavirus ausgelöste Krankheit einen definitiven Namen bekommen. Covid-19 heißt sie nun. Die acht Buchstaben, Zeichen und Ziffern haben nicht nur schon mehr als 1300 Tote verursacht. Sie drohen auch, die Weltwirtschaft zumindest vorübergehend zu bremsen.

«Selbst wenn sich die epidemiologischen Annahmen als übermäßig pessimistisch erweisen sollten, scheint es wahrscheinlich, dass das Virus schwerwiegendere wirtschaftliche Auswirkungen haben wird als Sars», schreiben die Analysten der Bank Pictet. Gekappte Verkehrsverbindungen, stillgelegte Fabriken und kranke Menschen verringern die Wirtschaftsleistung in China. Sie wirken sich über den gebremsten Handel aber auch auf andere Gegenden der Welt negativ aus.

Bis zu 19 Millionen Passagiere weniger

Auch die Luftfahrt leidet. Zahlreiche Fluggesellschaften – so etwa Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss, aber auch Finnair und SAS - haben am Freitag (14. Februar) bekannt gegeben, ihre Flüge nach Festland-China bis zum Ende des Winterflugplans Ende März auszusetzen. 70 ausländische Anbieter haben wegen der Covid-19-Epidemie inzwischen bereits einen Flugstopp in die Volksrepublik verhängt, weitere 50 haben ihr Angebot reduziert.

Insgesamt reduzierten ausländischen Anbieter die Kapazität von und nach China um 80 Prozent, schätzt die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao. Die chinesischen Airlines fliegen noch, verringerten ihr Angebot aber ebenfalls um 40 Prozent. Das entspreche 16,4 bis 19,6 Millionen verlorenen Passagieren, so die Icao. Aktuell gibt es noch 2610 Flüge nach und aus China, die meisten davon aus Asien.

Nur provisorische Prognosen

Und daraus leitet die Organisation wiederum einen Umsatzverlust von vier bis fünf Milliarden Dollar für die Fluggesellschaften ab. Noch nicht eingerechnet ist dabei der Verlust aus dem gesunkenen Frachtgeschäft. Das seien allerdings nur provisorische Prognosen aufgrund des aktuellen Kenntnisstandes, schreibt sie weiter.

Mehr zum Thema

Warme Mahlzeit bei China Airlines: Fällt zurzeit auf vielen Flügen weg.

Keine Decken und kein warmes Essen wegen Coronavirus

Wuhan: Dort hat das Virus seinen Ursprung.

Flughäfen in den USA prüfen auf Coronavirus

Flieger von Cathay Pacific: Schlechte Auslastung.

Coronavirus trifft bereits geschwächte Cathay Pacific

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin