Vernetzung auch in der Luft: Für Reisende immer wichtiger.

Internet statt Toilette

Eine neue Umfrage zeigt, dass eine ganze Reihe Reisender den Komfort an Bord neu definiert. Für W-Lan sind sie bereit, so einiges aufzugeben.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Internet im Flugzeug ist mehr als nur ein Zusatz-Luxus. Inzwischen sind viele Reisende sogar frustriert, wenn sie über den Wolken nicht surfen können. Das zeigt eine Umfrage von Honeywell Aerospace. Für 90 Prozent aller von Honeywell befragten Reisenden sollte es W-Lan auf jedem Flug geben. Ebenso viele zeigen sich auch von der Qualität der bisherigen Angebote enttäuscht. Langsames, unterbrochenes oder eingeschränktes Internet kostet insgesamt rund neun von zehn Passagieren den letzten Nerv.

Für ein gutes Internetangebot sind die Passagiere bereit, so einiges aufzugeben, wie die Umfrage außerdem zeigt. Neun von zehn Reisenden wären bereit, einen anderen Service aufzugeben, wenn sie stattdessen einen funktionierenden Internetzugang erhalten. Und damit meinen sie nicht nur das Päckchen Erdnüsse.

Aufs Klo verzichten?

Rund 40 Prozent würden auf ihren bevorzugten Sitzplatz verzichten. Ein Drittel würde die Möglichkeit, die Sitzlehne zurück zu stellen, aufgeben und ebenfalls ein Drittel würde auf ganze 15 Zentimeter an Beinfreiheit verzichten. Und es kommt noch besser. Essen würden rund 40 Prozent aufgeben, Getränke rund 25 Prozent. Dann wäre immerhin auch die Toilette nicht mehr so wichtig. Denn auf diese würden rund 20 Prozent der Befragten verzichten, wenn sie denn Internet hätten, so Honeywell. Bleibt nur zu hoffen, dass es dabei nicht um einen Langstreckenflug ging.

Die Umfrage gibt den Airlines recht, die nach und nach anfangen, ihre Flieger mit Internet auszustatten – kostenpflichtig. Denn offenbar besteht für die Möglichkeit des Surfens eine hohe Zahlungsbereitschaft. Die Umfrage zeigte ebenfalls, dass die Reisenden die Vernetzung nicht etwa wollen, weil sie sich verpflichtet fühlen, im Internet etwas zu erledigen. Für viele stellte es einfach eine Erhöhung des Komforts dar.

Sehen Sie hier, welche Airlines bereits W-Lan an Bord anbieten – und in wie viel Prozent der Flotte.

Mehr zum Thema

Blick in eine Flugzeugkabine: Immer wieder sterben Reisende auf einem Flug. Die Hauptursache sind Herzinfarkte.

Was tun Kabinencrews, wenn jemand an Bord verstirbt?

Zu wem gehören diese Luftfahrt-Slogans?

Zu wem gehören diese Luftfahrt-Slogans?

Transasia Airways: In welchem Land flog diese Fluggesellschaft?

Schaffen Sie dieses Rätsel zur Herkunft von Fluggesellschaften?

McDonnell Douglas MD-11 F von Lufthansa Cargo: Für reine Frachtflugzeuge besteht aktuell reichlich Nachfrage.

Wahr oder falsch? Luftfahrt und Corona

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies