Die Website der Kampane: Hier kann man seine Spaßlücke berechnen.

Aufruf zum Fremdgehen

Der Billigflieger Virgin America hat eine freche Marketing-Kampagne gestartet. Er fordert die Reisenden auf, andere Airlines zu betrügen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Virgin America greift an: «Verlassen Sie ihre Airline für jemanden, der etwas zu bieten hat», ist das Motto, das die Fluggesellschaft in ihrer neuen Marketing-Kampagne kommuniziert. Bisher richtet sich die Aufforderung nur an Passagiere, die vom Flughafen Dallas Fort Worth reisen - aber die Initiative spricht sich herum und schon bald könnten auch andere Reisende sich angesprochen fühlen. Für die Kampagne hat man eine eigene Website ins Leben gerufen: switchtovirginamerica.com sieht schon auf den ersten Blick schick aus. Hier können die Reisenden dann in einen Rechner die Vielfliegermeilen eintragen, die sie bei ihrer Stammairline gesammelt haben. Virgin America berechnet dann die «Fun-Gap», den Verlust an Spaß also, den die Reisenden dadurch erleiden, weil sie wegen der Meilen nicht wechseln.

Für die Berechnung berücksichtigen sie Faktoren wie W-Lan während des Fluges, die Zeit, die man auf einen Drink wartet, oder wie oft man «aus purer Langeweile wegen mangelnden In-Flight-Entertainments fast einen Gartenzwerg aus dem Airline-Katalog gekauft hätte». Dafür, dass die Kampagne weit über Dallas hinaus bekannt werden dürfte, spricht auch, dass Teilnehmer die Resultate des Rechners mit einem Klick bei Twitter oder Facebook posten können.

Wie in einer schlechten Beziehung gefangen

Der Marketingdirektor der Airline sieht großes Potential in der Kampagne. Das Feedback der Reisenden, seit man den Dalls-Service gestartet hat, hätte gezeigt, dass viele Passagiere ihre Vielfliegermeilen mit einer schlecht funktionierenden Beziehung vergleichen, aus der man ich nicht lösen könne. Daher solle man sich doch einen Ruck geben und zu einer Fluggesellschaft wechseln, die «jünger, heißer und gutaussehend» sei und die den Reisenden wirklich glücklich machen könne. Und man habe herausgefunden: Wenn ein Passagier seine Airline einmal mit Virgin America betrogen habe, dann komme er so schnell nicht zurück.

Mehr zum Thema

Seitenleitwerke: Können Sie die Airlines erkennen?

Erkennen Sie Fluggesellschaften an ihren Heckflossen?

Zu wem gehören diese Luftfahrt-Slogans?

Zu wem gehören diese Luftfahrt-Slogans?

Norwegian-Flieger: Die Airline promotet neu mit Emojis.

Norwegian spricht jetzt auch Emoji

Bei Spirit Airlines können Kunden ihrem Ärger Luft machen und werden dafür belohnt.

Spirit Airlines fordert Hasstiraden

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier