KubaWirbel um angeblichen Gepäck-Diebstahl in Havanna

Passagiere beobachten am Flughafen Havanna Zöllner beim Entladen von Gepäck. Es scheint, als würden diese lange Finger machen. Die Fluggäste schlagen Alarm - und fürchten sich nun.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist Samstag, der 15. Oktober. Am Flughafen José Martí in Havanna steigen die Passagiere von Eastern Air Lines in ihr Flugzeug in Richtung Miami. Sie schauen aus den Fenstern und sehen, wie Mitarbeiter des kubanischen Zolls das Gepäck aus einer anderen Eastern-Boeing-737 ausladen. «Die Leute sagten: ‹Guck mal, wie die klauen, guck mal, wie die Sachen einstecken›», zitiert die in Miami erscheinende, spanischsprachige Tageszeitung El Nuevo Herald später den Passagier George Luis Castiñeira.

Castiñeira geht ebenfalls zum Fenster und filmt mit seinem Smartphone. Auf dem Video (siehe oben) ist zu sehen, wie die Arbeiter die teilweise offenen Gepäckstücke aus dem Flugzeug transportieren. Allerdings verdeckt eine Tragfläche einen Teil der Geschehnisse. «Wir haben gesehen, wie einer einem anderen Dinge zuwarf, der die Sachen dann in einer Art Beutel versteckte», zitiert die Zeitung eine weitere Passagierin, María Figueroa. Einer der Männer lässt laut Figueroa auch Gegenstände in seiner Hose verschwinden.

Arbeiter sehen sich verleumdet

Etliche der Passagiere melden der eigenen Besatzung, was sie gesehen haben. Der Pilot der Maschine informiert daraufhin die Verantwortlichen des Flughafens. Die Zollmitarbeiter versammeln sich schließlich an der Maschine und wollen die Passagiere zu Rede stellen, die ihnen Diebstahl vorwerfen und gefilmt haben. Laut Figueroa fordern die Zöllner zwischenzeitlich sogar, dass alle Passagiere die Maschine verlassen.

Dazu kommt es nicht. Aber George Luis Castiñeira geht die Stufen hinab und filmt dabei, bleibt aber auf der Treppe stehen. «Es kamen mehr Leute. Sie nannten uns unverschämte Lügner, die den Flughafen und seine Arbeiter diffamieren und verleumden würden.» Als die Zöllner sich die Videos zeigen lassen, sagen sie laut Figueroa, die Passagiere hätten sich getäuscht.

Pilot rät dazu, das Flugzeug nicht zu verlassen

Castiñeira hört auch, er solle gefangen genommen werden. Die Passagiere bekommen Angst. Schließlich rät der amerikanische Pilot ihnen, im Flugzeug zu bleiben, da sie sich darin auf US-Territorium befänden, und setzt durch, dass er mit seiner Besatzung und allen Passagieren nach insgesamt rund drei Stunden Richtung Miami starten kann.

Zwar ist der Spuk damit vorbei. Doch Castiñeira, der seit drei Jahren in Miami lebt, sagt: «Ich habe Angst um meine Familie in Kuba.»

Mehr zum Thema

Der Flughafen in Havanna: Hier gibt es jetzt erstmal kein Kerosin.

Airlines können in Kuba kein Kerosin mehr tanken

ticker havana air

Havana Air geht nach Einbruch des Kuba-Verkehrs in Gläubigerschutz

ticker-united-airlines

United Airlines stellt einzige Linienverbindung nach Kuba ein

Flugzeug von Cubana de Aviación in Havanna: Die Airline hat derzeit keine geeigneten Flugzeuge für die Flüge nach Europa.

Cubana will mit eigenen Flugzeugen nach Frankfurt fliegen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil