Dash 8 von Sky Alps bei der Landung in Bozen: Nach Zürich geht es nicht mehr.

Rückkehr möglichSky Alps stellt Flüge nach Zürich schon wieder ein

Die Südtiroler Regionalairline hat nach nur vier Monaten die Flüge nach Zürich gestoppt. Dafür erwartet Sky Alps jeden Moment ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis.

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Die größte Schweizer Stadt hätte neben den deutschen Zielen Berlin, Düsseldorf und Hamburg die vierte Ganzjahresdestination werden sollen. Vergangenen Juli nahm Sky Alps Flüge von Bozen nach Zürich auf. Die junge Südtiroler Regionalairline hoffte, mit der neuen Verbindung neben Landsleuten in der Schweiz auch Touristinnen und Touristen anzusprechen.

Sky Alps Strategie ist generell klar: Sie will im Sommer Südtiroler zu Urlaubszielen fliegen und anderen Reisenden eine schnelle Anreise nach Südtirol und in die Dolomiten bieten. Mit dem Auto dauert es beispielsweise von Zürich nach Bozen mindestens viereinhalb Stunden, mit dem Zug sechseinhalb. Zu den drei deutschen Metropolen ist es nochmals deutlich länger.

«Nicht zufriedenstellende Nachfrage»

Doch nach vier Monaten ist bereits wieder Schluss. Sky Alps hat die Flüge nach Zürich Ende Oktober still und leise wieder aus dem Programm genommen. «Aufgrund einer nicht zufriedenstellenden Nachfrage haben wir die Strecke zunächst eingestellt», bestätigt ein Sprecher aeroTELEGRAPH.

Der Abschied aus Zürich ist aber nicht definitiv. Man wolle im Frühling nochmals über die Wiederaufnahme der Strecke nachdenken, so der Sprecher. Dafür wolle man aber erst das eigene Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch kurz AOC) besitzen. Und das erwarte man schon in den kommenden Tagen.

Codeshare- oder Interlining-Abkommen

Ein eigenes AOC ermöglicht es Sky Alps, Codeshare- oder Interlining-Abkommen zu schließen. Dadurch kann sie neue Kundensegmente ansprechen, die aus der Welt über Drehkreuze nach Bozen fliegen oder umgekehrt. Man führe bereits Gespräche mit Lufthansa Group, so der Sprecher weiter. «Eine Zusammenarbeit mit Swiss wäre für die Zürich-Strecke hilfreich.» Auch Flüge nach Frankfurt sind für die Südtiroler Regionalairline deshalb ein Thema.

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