Boeing 777 von Singapore AirlinesDefektes Rohr führte zu Triebwerksbrand

Eine Boeing 777 von Singapore musste vor etwas mehr als einem Monat wegen eines Triebwerksbrandes notlanden. Nun ist klar, was diesen ausgelöst hat.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist gerade einmal etwas mehr als einen Monat her und schon gibt es erste Hinweise darauf, was Ende Juni dazu geführt hat, dass ein Triebwerk einer Boeing 777 von Singapore Airlines Feuer fing. Ein Rohr im Verdichter des Triebwerks wies offenbar einen Riss auf. Durch diesen war Öl nach außen gelangt und das wiederum führte dazu, dass das Triebwerk Feuer fing, heißt es in einem ersten Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde in Singapur.

Zusätzlich erklären die Ermittler in ihrer Mitteilung, dass das betroffene Triebwerk zuletzt im März 2014 umfänglich geprüft worden war. Im darauf folgenden Dezember hatte Hersteller GE ein Bulletin an die Betreiberairlines verschickt und diese gebeten, bestimmte Verdichter zu inspizieren und auf mögliche Risse in Rohren zu prüfen.

Keine Verletzten

Zu dem Zwischenfall war es am 27. Juni 2016 gekommen. Rund zwei Stunden, nachdem die Boeing 777-300ER am 27. Juni) um 2:05 Uhr Lokalzeit gestartet war, leuchtete im Cockpit eine Warnanzeige über ein Ölleck am rechten Triebwerk auf. Sie kehrten umgehend um.

Als die Boeing 777 wieder am Singapore Changi Airport landete, standen Feuerwehr und Rettungskräfte bereit. Das war auch nötig. Denn während der Landung fing das rechte Triebwerk Feuer. Niemandem an Bord der Maschine ist etwas passiert.

Mehr zum Thema

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines betreibt weiterhin fünf Boeing 777 F für DHL

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines fordert offenbar mehr Einfluss bei Air India

ticker-singapore-airlines

Passagiere verklagen Singapore Airlines wegen Turbulenzen-Flug

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines erweitert Codeshare mit Lufthansa nach Kuala Lumpur

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier