Eine Boeing B-52 der US Air Force: Das Radarprogramm verzögert sich weiter.

Modernisierung verzögert sichUS Air Force: Absturz von Boeing B-52H wirft Radarprogramm weiter zurück

Der Absturz einer Boeing B-52H Stratofortress mit einem neuen Bordradar verzögert das Modernisierungsprogramm der US-Luftwaffe weiter. Ein Ersatz-Testflugzeug wird frühestens Ende 2027 bereitstehen.

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Am 15. Juni kamen beim Absturz einer B-52H Stratofortress auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien alle acht Crewmitglieder ums Leben. Das Flugzeug, dessen Absturzursache noch untersucht wird, war mit einem Prototyp des elektronisch gesteuerten AESA-Radars vom Typ RTX APQ-188 ausgestattet.

Nun hat die US Air Force erklärt, dass ein Ersatz für die zerstörte B-52 voraussichtlich erst Ende 2027 zur Verfügung stehen wird, berichtet das Magazin Aviation Week. Laut Oberst Timothy Spaulding, Programmverantwortlicher für die Bomberbeschaffung, verzögert sich das bereits um drei Jahre verspätete Programm zur Modernisierung des Bordradars (Radar Modernization Program, RMP) dadurch weiter. Denn weder aktive noch eingelagerte B-52 könnten ohne größeren Aufwand für die Flugerprobung umgerüstet werden.

Zweites Testflugzeug schon im Umbau

Zumindest befindet sich aber ein zweites Testflugzeug für das Programms bereits im Umbau. Es soll noch im Laufe des Jahres ins Flugtestprogramm einsteigen.

Die Boeing B-52 wird seit über 70 Jahren von den US-Streitkräften eingesetzt. Sie zählt zu den bekanntesten strategischen Langstreckenbombern der Welt.

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