Boeing 737 Max 8: Im Visier der Ermittler.

FAAUS-Luftfahrtbehörde verlangt Upgrade bei Boeing 737 Max

Während andere Länder die Boeing 737 Max 8 nicht mehr starten lassen, halten die USA sie weiterhin für flugtauglich. Die Luftfahrtbehörde FAA verlangt jedoch ein Software-Upgrade.

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In China und Indonesien dürfen Boeing 737 Max 8 nicht mehr starten. Dasselbe gilt seit Neuestem auch in Singapur. Die Luftfahrtbehörden der drei Länder haben ein sofortiges Grounding für den Flugzeugtyp angeordnet. In den USA dagegen sieht die Federal Aviation Administration FAA keinen Anlass für einen solchen Schritt. «Berichte zeigen Ähnlichkeiten zwischen diesem Unfall und dem Absturz von Lion-Air-Flug JT610 vom 29. Oktober», so die Behörde in einer Stellungnahme. «Die aktuelle Untersuchung hat jedoch erst begonnen und bis jetzt haben wir keine Daten erhalten, die es erlauben würde, irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen».

Zugleich verlangt die FAA aber, das alle amerikanischen Fluggesellschaften bis spätestens April ein Software-Upgrade durchführen, das Mängel beim sogenannten Maneuvering Characteristics Augmentation System MCAS behebt. Es war beim Absturz von Lion Air involviert. Es soll eigentlich einen Strömungsabriss verhindern. Unter bestimmten Umständen versuchen die Max-Jets, die Nase nach unten zu drücken, sobald sie beim Steigflug die Gefahr eines Strömungsabrisses erkennen – oder zu erkennen glauben, wenn Sensoren falsche Werte liefern.

Indien verlangt ebenfalls Anpassungen

Auch Indien hält die Boeing 737 Max 8 weiterhin für flugtauglich. Die Luftfahrtbehörde Directorate General of Civil Aviation DGCA fordert von den beiden Betreibern Spicejet und Jet Airways aber zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. So müssen Piloten neuerdings mindestens 1000 Flugstunden Erfahrung haben, um auf dem Modell fliegen zu dürfen. Auch in Bezug auf Wartung und Unterhalt werden die Vorschriften verschärft.

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