Airbus A330-200 der Gulf Air: Viele Touristen stornierten ihre Reisen.

Unruhen setzen Gulf Air massiv zu

Die blutigen Unruhen in Bahrain haben die Buchungen der nationalen Airline über einen Viertel einbrechen lassen.

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Zum allerersten mal beziffert die nationale Fluggesellschaft des Inselreichs im Persischen Golf die Folgen der Unruhen im arabischen Raum. Und die sind massiv. Die Buchungen bei Gulf Air seien zwischen dem 14 Februar und dem 1. Mai um 25 bis 30 Prozent eingebrochen, erklärte Konzernchef Samer Majali vor Journalisten. Nach dem Ausbruch der Protestbewegung hätten viele Reisende ihre Flüge storniert. Zudem habe sich die Reisewarnung vieler Botschaften negativ ausgewirkt. Weil eine zentrale Autobahn während der Protest geschlossen worden sei, seien im übrigen auch viele saudische Passagiere ausgeblieben, die Bahrain als Startort einer Reise bevorzugen. Auch die Entscheidung, Flüge in den Iran, den Irak und in den Libanon zu streichen habe sich negativ ausgewirkt. Die Airline prüft nun, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bereits hat sie 200 Angestellte entlassen.

Die Unruhen im Königreich hatten am 14 Februar begonnen und wurden vom Herrscher brutal niedergeschlagen. Es gab mehrere Tote und danach eine Säuberungswelle, bei der über 1000 Menschen verhaftet und ebenso viele aus politischen Gründen entlassen wurden.

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