Leggins: United kennt einen Dresscode für Mitarbeiter und Angehörige.

DresscodeUnited wehrt sich gegen Leggins-Shitstorm

United hat zwei Teenager nicht an Bord gelassen, weil sie Leggings trugen. Das bringt der Fluggesellschaft auf Twitter viel Ärger ein. Doch sie hat eine Erklärung für den Vorfall.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Am Sonntagmorgen wartet die Anti-Waffen-Aktivistin Shannon Watts am Flughafen Denver auf ihren Flug, als sie sieht, dass am Nachbargate zwei Teenager-Mädchen in Leggins das Flugzeug nicht betreten dürfen. Watts bemerkt auch eine Familie, deren kleine Tochter ebenfalls Leggings trägt. Die Mutter zieht das Mädchen um und erklärt Watts, dass die Teenager vor ihnen wegen unangemessener Beinbekleidung abgewiesen worden sein. Die Familie geht schließlich an Bord - die kleine Tochter im übergestülpten Kleid, der Vater laut Watts in einer kurzen Hose, die nicht mal übers Knie reicht.

Watts beschwert sich öffentlich via Twitter bei United und wirft der Airline Sexismus vor. Viele andere Twitter-User unterstützen sie und kritisieren die Airline.

Teenager waren «Pass Riders»

United verteidigt sich, zunächst bei Twitter und dann auch über Sprecher Jonathan Guerin, der laut New York Times bestätigt, dass die beiden Teenager nicht in das Flugzeug von Denver nach Minneapolis steigen durften, weil sie gegen den Dresscode verstoßen hätten - gegen den für «Pass Riders», also United-Mitarbeiter und deren Angehörige, die sehr günstig oder sogar gratis reisen können. Solche «Pass Riders» würden United repräsentieren, so Guerin weiter, weshalb es ihnen nicht gestattet sei, Kleidungsstücke wie etwa Leggins, zerrissene Jeans oder Flip Flops zu tragen.

Die beiden Mädchen seien laut dem Sprecher in Denver geblieben, hätten ihr Outfit angepasst und auf den nächsten Flieger Richtung Minneapolis gewartet. Ob sie diesen Flug wirklich genommen haben, konnte Guerin nicht bestätigen. Auch über die Familie und ihre kleine Tochter habe er keine Informationen.

Kritik von Schauspielerin

Nichtsdestotrotz sieht sich United weiter Kritik ausgesetzt, auch prominenter. So schrieb die Schauspielerin Patricia Arquette an die Fluggesellschaft gerichtet: «Versteht ihr, dass ihr gerade mindestens die Hälfte eurer Kunden sehr unzufrieden gemacht habt?»

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 10 in United-Farben: Kommen die Sitze hinein oder nicht?

United Airlines hat Hunderte Business-Class-Sitze an Lager – und weiß nicht wohin damit

ticker-united-airlines

United startet zehn neue internationale Ziele und bringt A321 XLR nach Europa

ticker-united-airlines

United Airlines fliegt künftig täglich von New York nach Luxemburg - mit Airbus A321 XLR

ticker-united-airlines

175 Kilometer: United verbindet Los Angeles wieder mit Bakersfield

Video

northeast airlines boeing 737 800 frachter
Bis 1972 flog im Nordosten der USA Northeast Airlines. Nun soll der Name an den Himmel zurückkehren - als Frachtfluggesellschaft mit Boeing 737-800.
Timo Nowack
Timo Nowack
«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack