Platz 3: United Airlines - sechs Star-up-Beteiligungen.

AOG TechnicsUnited, Southwest und Virgin Australia haben gefälschte Teile in Triebwerken gefunden

Ein britisches Unternehmen fälschte Ersatzteile für Triebwerke von Boeing 737 und Airbus A320. Immer mehr Fluggesellschaften entdecken sie jetzt.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Unternehmen ging mit ziemlich viel krimineller Energie vor. AOG Technics mit Sitz in London fälschte Dutzende von Dokumenten, um gefälschten Ersatzteilen für Triebwerke von CFM den Anschein von Echtheit zu geben. So gerieten sie in Umlauf und wurden auch bereits eingebaut. Betroffen sind die CFM56-Triebwerke, die an Boeing 737 und Airbus A320 der älteren Generation verbaut sind.

United Airlines hat laut der Nachrichtenagentur Bloomberg jetzt solche gefälschten Teile in ihren Flugzeugen entdeckt. Man habe die Teile in je einem Triebwerk an zwei verschiedenen Flugzeugen entdeckt. Man ersetze sie, bevor die Jets wieder abheben. Ob es sich um Airbus A320 oder Boeing 737 handelt, sagte United Airlines nicht. Die Fluggesellschaft betreibt beide Modelle.

Auch Virgin und Southwest

Auch in Australien sind die AOG-Teile offenbar im Umlauf. Wie Virgin Australia mitteilt, hat sie ebenfalls bei zwei Flugzeugen gefälschte Ersatzteile gefunden. Die Boeing 737-800 befinden sich aus dem Grund am Boden. Zuvor hatte bereits Southwest Airlines erklärt, man habe gefälschte Teile in Boeing 737 gefunden.

Wie viele gefälschte Teile insgesamt im Umlauf sind, ist nicht klar. Laut dem Triebwerkshersteller CFM International wurden die Teile auch schon in Flugzeuge in Europa eingebaut. Er hat mittlerweile rechtliche Schritte eingeleitet und hofft, auf diese Weise mehr Informationen über das Ausmaß des Problems zu erhalten.

Auch gefälschte Lebensläufe

Der Triebwerksbauer erklärt auch, er sei in keiner Weise mit AOG Technics assoziiert. Die Ersatzteillieferantin wurde 2015 gegründet. Das Unternehmen ist auf Teile für Airbus A320 und Boeing 737 spezialisiert und gibt an, eigene Lager in London, Frankfurt, Miami und Singapur zu besitzen, bestätigt ist das aber nicht.

In den vergangenen Wochen wurde außerdem bekannt, dass Mitarbeitende der Firma teilweise ihre Lebensläufe gefälscht hatten. So behauptete der Kommerzchef des Unternehmens, jahrzehntelang für Unternehmen wie ANA All Nippon Airways, Mitsubishi und Nissan gearbeitet zu haben. Bei keiner der Firmen gibt es jedoch Aufzeichnungen über seine Beschäftigung.

Rigorose Kontrollen

Mehr zum Thema

CFM56-Triebwerk: Es sind gefälschte Ersatzteile aufgetaucht.

Gefälschte Teile für Airbus A320 und Boeing 737 im Umlauf

TCAS basiert auf Transpondersignalen von Flugzeugen: Aus den Daten errechnet das System eine Gefahreneinschätzung.

Gefälschte russische Ersatzteile in den USA aufgetaucht

Techniker von S7 bei der Wartung: Die Airline braucht dringend Ersatzteile.

S7 Airlines produziert fehlende Flugzeugteile bald selbst

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies