Der verunglückte Airbus A330 von Turkish Airlines: Der Jet blockiert die Piste noch immer.

Unfall von Turkish AirlinesNepal fehlt das Räumungsgerät

Der Flughafen von Kathmandu hätte wieder geöffnet werden sollen. Doch der A330 von Turkish Airlines blockiert die Piste noch immer. Es fehlt Räumungsgerät.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Tausende von Touristen stecken derzeit in Nepal fest, weil sie ihren Heimflug nicht antreten können. Denn der Tribhuvan International Airport in Kathmandu ist seit der verpatzten Landung eines Airbus A330 von Turkish Airlines gesperrt. Die Maschine liegt noch immer neben der einzigen Piste im Gras. Aus Sicherheitsgründen dürfen daher keine großen Flugzeuge starten oder landen. Am Mittwoch wurden deshalb 38 Flüge annulliert.

Geplant war eigentlich, dass internationale Flüge am Mittwoch ab 17 Uhr Lokalzeit wieder abheben können. Doch Airlines wie Air Arabia, Air India, China Eastern, Etihad, Silk Air oder Qatar und ihre Passagiere müssen sich rund 24 Stunden länger gedulden. Neu soll der Flugverkehr am Donnerstag um 16 Uhr Lokalzeit wieder aufgenommen werden.

Ein Kran wird aus Indien herbeigeschafft

Schuld daran ist ein Mangel. Es fehle sowohl an Räumungsgerät als auch an qualifiziertem Personal, um den A330 von Turkish von der Unglücksstelle wegzubringen, so der Flughafen Kathmandu in einer Medienmitteilung. Die schweren Maschinen zur Räumung – unter ihnen ein großer Kran – müssten erst vom indischen Mumbai nach Nepal geschafft werden. Ein Stück weit wird das sicherlich auf der Strasse geschehen. Das bedeutet in Indien und Nepal Transport mit ziemlich langsamen Geschwindigkeiten.

Der A330 war am Mittwochmorgen aus Istanbul angekommen. Zuerst kreiste Flug TK726 wegen dichtem Nebel rund eine halbe Stunde über Kathmandu. Dann versuchte die Maschine mit 224 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern an Bord ein erstes Mal zu landen, startete dann aber durch, weil sich die Sicht plötzlich wieder verschlechterte.

Nicht die Mitte der Piste getroffen

Beim zweiten Versuch setzte der Pilot auf der Piste auf, kam aber zu weit nach links, wie lokale Medien berichten. Dadurch geriet ein Fahrwerk ins Gras und der A330 scherte nach links aus und geriet zwischen Landebahn und Rollweg. Niemand verletzte sich bei dem Zwischenfall ernsthaft. Turkish Airlines erklärte in einer Mitteilung, man untersuche die Ursache für den Unfall. Die nepalesischen Behörden haben eine Untersuchungskommission eingesetzt.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies