Kontrolltürme am Melbourne Airport: Die Piloten meinten, die Anweisungen kämen von dort.

AustralienUnbekannter narrt Piloten mit falschen Funksprüchen

Wiederholt befahl ein Unbekannter Flugzeugen in Melbourne umzudrehen. Mit den falschen Funksprüchen verursachte er hohe Kosten. Nun wird nach dem Täter gefahndet.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die australische Bundespolizei bittet um Mithilfe. Sie fahndet nach einem Unbekannten, der in den letzten Wochen am Flughafen Melbourne und am rund 50 Kilometer südwestlich der australischen Stadt gelegenen Avalon Airport große Verspätungen verursacht hat. Er hieß die Cockpitcrews landender Flugzeuge an, umzudrehen und Warteschleifen zu fliegen, wie die Zeitung Herald Sun schreibt.

Die Polizei glaubt, dass der mysteriöse Täter eine portable Sendeanlage nutzte, um auf der Frequenz der Kontrolltürme von Melbourne und Avalon zu senden. Es wird vermutet, dass er sich dabei an einem Parkplatz in der Nähe der Flughäfen aufgehalten hat. Mindestens 15 Mal hat der Täter dabei den Piloten falsche Anweisungen gegeben.

Polizei nimmt Vorfall «sehr ernst»

Hacks in die Funkfrequenz von Kontrolltürmen sind selten. Sie haben aber unangenehme Folgen. Die Verspätungen der fälschlicherweise umgedrehten Flugzeuge kosten Airlines viel Geld - in der Form eines höheren Kerosinverbrauchs, Zahlungen an die Passagiere und unnötigen Verwaltungsaufwands. Man nehme den Vorfall «sehr ernst», erklärte darum Chris Sheehan von der Australian Federal Police. Für die Passagiere habe aber keine Gefahr bestanden.

Mehr zum Thema

ticker-australien

Australien erhält zweiten MC-55-Aufklärungsjet

ticker-australien

Rückholflüge: Australien entsendet Boeing C-17A Globemaster und Airbus KC-30A MRTT in den Nahen Osten

A350 von Finnair: Die Finnen nehmen Kurs auf Australien.

Finnair kündigt 15.200 Kilometer lange Route nach Australien an

Ballon in der Luft: Ballonfahren ist noch gefährlicher als fliegen in Kleinflugzeugen.

Warum Ballonfahrten gefährlicher sind als Flüge im Flugzeug oder Hubschrauber

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies