Airbus A350 von Lufthansa: Wer umbucht, muss künftig mehr zahlen.

Markante AufschlägeUmbuchen wird bei Austrian, Lufthansa und Swiss deutlich teurer

Nun ist definitiv Schluss mit kostenlosem Umbuchen bei Austrian, Lufthansa, Swiss und Co. Die Lufthansa Group erhöht die Gebühren für Umbuchungen in allen Klassen kräftig.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Aus Sicht der Kundinnen und Kunden hatte die Pandemie zumindest einen Vorteil: Wer seine Reisepläne umstellte, musste nicht mit Mehrkosten rechnen. Fast alle Fluggesellschaften erlaubten kostenlose Umbuchungen.

United hat diese Praxis nach der Corona-Krise beibehalten. Tickets für Inlandsflüge sind bei der amerikanischen Fluggesellschaft weiterhin ohne Gebühr umbuchbar. Der Reisende zahlt nur die Tarifdifferenz. «Wenn wir von Kunden hören, wo wir uns verbessern können, ist die Abschaffung dieser Gebühr oft die wichtigste Forderung», erklärt Vorstandsvorsitzender Scott Kirby.

In Europa neu 35 Euro bei Classic-Tarif

Bei der Lufthansa Group geht man einen anderen Weg. Bereits im August 2021 führte sie bei den günstigsten Tarifen wieder Umbuchungsgebühren ein. Und vergangenen April erhöhte sie diese wieder auf den Stand von vor der Pandemie. 70 Euro kosten Wechsel beim Flug im Economy-Light-Tarif, der kein Gepäck beinhaltet, seither auf Europaflügen. Bei Interkontinentalflügen werden 150 Euro fällig und das auch im günstigsten Business-Tarif, Business Saver.

Jetzt passt die Lufthansa-Gruppe die Gebühren auch bei anderen Tarifen an - zum 11. Oktober. So zahlen auf Europaflügen auch Reisende im Tarif Economy Classic künftig 35 Euro für die Umbuchung. Ändern kann man das Reisedatum, Start- und Zielort und auch die Strecke.

Neuerdings «ab 150 Euro»

Deutlich größer sind die Veränderungen jedoch bei den Langstreckenflügen. Bei Flügen nach Nord- und Zentralamerika ist der Economy-Light-Tarif, der kein Freigepäck enthält, nicht mehr umbuchbar. Bei Flügen in andere Regionen kostet ein Wechsel neuerdings «ab 200 Euro», wie es in einem Schreiben von Lufthansa Group an die Reisebüros heißt.

Aber auch die Besitzerinnen und Besitzer von teureren Tickets werden neuerdings zur Kasse gebeten. Wer mit den Tarifen Economy Basic, Premium Economy Basic, Business Class Basic oder First Class Basic reist, zahlt neuerdings «ab 150 Euro» für die Umbuchung. Start- und Zielort darf dabei aber nicht mehr geändert werden.

Auch Tarifdifferenz fällt an

Bei teureren Tarifen fällt künftig eine Gebühr von «ab 120 Euro» an. Hinzu kommt bei allen Optionen auch weiterhin die Tarifdifferenz. Die neuen Gebühren gelten für Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa, SWISS, Air Dolomiti und Eurowings Discover. Weiterhin ausgenommen bleibt Eurowings.

Mehr zum Thema

Jets von Lufthansa und Swiss: In den günstigsten Tarifen wird die Umbuchung teurer.

Lufthansa verdoppelt Umbuchungsgebühr bei günstigsten Tickets

Passagierin: Wer früh storniert zahlt künftig vielleicht weniger.

Verändert Corona die Umbuchungsgebühren?

Passagiere von United: Sie können künftig am selben Tag Standby fliegen.

United schafft Umbuchungsgebühren dauerhaft ab

Jets von Condor und Lufthansa: Dienstreisen mit der jeweils anderen Airline gibt es für die Mitarbeitenden bald nicht mehr vergünstigt.

Lufthansa streicht Condor-Personal den Rabatt - und dem eigenen Personal damit auch

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies