Nach den schweren Erdbeben in Venezuela sind die internationalen Flughäfen des Landes mit Ausnahme des Hauptstadtflughafens wieder in Betrieb. Das teilte die Präsidentin des venezolanischen Airline-Verbandes ALAV, Marisela De Loaiza, am Donnerstag (25. Juni) mit. Demnach können alle internationalen Flughäfen den Betrieb wieder aufnehmen. Geschlossen bleibt jedoch weiterhin der internationale Flughafen Simón Bolívar in Maiquetía, der die Hauptstadt Caracas bedient. Die wichtigste Luftverkehrsdrehscheibe des Landes wurde nach den Erdstößen wegen erheblicher Schäden an der Infrastruktur geschlossen.
Infolge der Sperrung haben mehrere Fluggesellschaften, darunter Iberia, Air Europa und Plus Ultra, ihre Flüge zwischen Madrid und Caracas gestrichen.
Nach Angaben des US Geological Survey erschütterten ein Erdbeben der Stärke 7,2 und kurz darauf ein weiteres Beben der Stärke 7,5 das Land. Zudem wurden rund 20 Nachbeben registriert. Die venezolanische Regierung verhängte den nationalen Notstand.