Der Flugzeugbauer will gegen das Urteil des Pariser Berufungsgerichts im Zusammenhang mit dem Absturz von Air France-Flug AF447 vorgehen. Er kündigte an, den Fall vor den französischen Kassationsgerichtshof zu bringen. Das Berufungsgericht hatte Airbus wegen fahrlässiger Tötung im Zusammenhang mit dem Absturz des Airbus A330 auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris schuldig gesprochen. Beim Unglück im Juni 2009 kamen alle 228 Menschen an Bord ums Leben.
Airbus erklärte, das Urteil widerspreche den früheren Einschätzungen der Staatsanwaltschaft, der Ermittlungsrichter sowie dem Freispruch aus dem Jahr 2023. Deshalb solle nun eine höchstrichterliche Überprüfung der rechtlichen Fragen erfolgen.
Gleichzeitig sprach das Unternehmen erneut den Familien und Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Airbus betonte, Flugsicherheit habe weiterhin höchste Priorität und stehe im Mittelpunkt aller Entwicklungs- und Betriebsprozesse.