Der Chef von United Airlines hat bestätigt, dass er eine mögliche Fusion mit American Airlines geprüft hat. Konzernchef Scott Kirby erklärte, er habe die Mitbewerberin aktiv angesprochen, um eine Kombination der beiden Fluglinien auszuloten. Das Vorhaben sei jedoch gescheitert, weil American Airlines nicht zu Gesprächen bereit gewesen sei.
Kirby betonte, eine Fusion von United und American Airlines wäre auf Wachstum und bessere Angebote für Kunden ausgelegt gewesen – anders als frühere Zusammenschlüsse in der Branche, die vor allem Kostensenkungen zum Ziel hatten. Durch ein größeres Netzwerk hätten mehr Verbindungen, zusätzliche Kapazitäten und ein stärkeres Vielfliegerprogramm entstehen können.
Zugleich argumentierte der United-Chef, ein gemeinsamer Konzern hätte die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Airlines gestärkt und wirtschaftliche Impulse in den USA gesetzt. Trotz des gescheiterten Vorstoßes hält United an seiner eigenen Wachstumsstrategie fest.