Präsident Donald Trump zieht weiterhin eine staatlich finanzierte Rettung der angeschlagenen Billigairline in Betracht. Ziel wäre demnach eine Übernahme von Spirit Airlines durch den Staat mit anschließendem Weiterverkauf, sobald sich die Marktbedingungen – insbesondere die Treibstoffpreise – verbessern, so der Präsident der USA bei einer Pressekonferenz.
Laut Angaben eines Anwalts reicht die Liquidität nur noch wenige Tage, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Spirit Airlines befindet sich im Gläubigerschutz und verhandelt mit der US-Regierung deshalb über eine Finanzierung über rund 500 Millionen Dollar, um den Betrieb fortzuführen. Trump verwies auf wertvolle Vermögenswerte wie Flugzeuge und Slots sowie die rund 18.000 Arbeitsplätze.
Spirit kämpft seit Jahren mit Verlusten. Der gescheiterte Verkauf an Jetblue Airways und steigende Kosten – zuletzt durch hohe Kerosinpreise – haben die Lage weiter verschärft.