ie Reise- und Tourismusbranche soll 2026 erneut stärker wachsen als die Weltwirtschaft. Das geht aus einer neuen Studie des World Travel & Tourism Council WTTC hervor. Demnach wird der Sektor im kommenden Jahr weltweit rund 12 Billionen Dollar (rund 10,6 Billionen Euro) zur globalen Wirtschaftsleistung beitragen. Das entspräche 9,9 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.
Für 2026 erwartet die Organisation ein Wachstum der Branche von 3,2 Prozent. Die Weltwirtschaft insgesamt soll dagegen nur um 2,4 Prozent wachsen. Zudem dürfte der Tourismus weltweit 376 Millionen Arbeitsplätze sichern, also rund jeden neunten Job.
Auch Europa soll sich überdurchschnittlich entwickeln. Während für die europäische Gesamtwirtschaft lediglich ein Wachstum von einem Prozent erwartet wird, soll der Reise- und Tourismussektor um 3,6 Prozent zulegen. Besonders Südeuropa bleibt Wachstumstreiber. Für Spanien wird ein Plus von 3,7 Prozent prognostiziert, für Italien sogar 3,8 Prozent.
Spanien zählte 2025 rund 96,8 Millionen internationale Besucher und erzielte damit Einnahmen von 115,1 Milliarden Euro. Damit lag das Land bei den Tourismuseinnahmen europaweit an der Spitze.