Die Tarifverhandlungen für das Kabinenpersonal der niederländischen Fluggesellschaft Transavia sind festgefahren. Die Airline hat ihr bisheriges Angebot einer Lohnerhöhung um zwei Prozent über eine Laufzeit von 30 Monaten zurückgezogen, berichtet das Portal Up In The Sky. Stattdessen will sie mögliche Gehaltssteigerungen durch Einsparungen bei bestehenden Arbeitsbedingungen finanzieren. Dazu sollen unter anderem die Regelungen zu Arbeits- und Ruhezeiten verschlechtert werden.
Die Gewerkschaft VNC lehnt dies ab und fordert, dass Lohnerhöhungen nicht zulasten bereits vereinbarter Arbeitsbedingungen gehen dürfen. Zudem verlangt sie mehr Transparenz über die finanzielle Lage von Transavia und die Auswirkungen der geplanten Änderungen. Eine ausführliche Antwort der Geschäftsleitung wird erst im November erwartet.