Tap-Chef Luís Rodrigues begrüßt den geplanten Einstieg der Lufthansa Group bei der portugiesischen Fluggesellschaft. Zugleich warnt er vor einem langwierigen Genehmigungsverfahren. Die Transaktion muss noch von den zuständigen Behörden in der Europäischen Union, Brasilien und den USA genehmigt werden, wie das Portal AViation week berichtet.
Auf der Alta-Jahrestagung in Mexiko-Stadt erklärte Rodrigues, insbesondere die Prüfung durch die EU-Kommission dürfte sehr komplex werden. Die Wettbewerbshüter würden die Auswirkungen auf einzelne Flugstrecken untersuchen. Wie lange das Verfahren dauern werde, sei derzeit nicht absehbar.
Die portugiesische Regierung hatte am 14. Oktober das Angebot der Lufthansa Group für einen Minderheitsanteil an TapP angenommen. Der Konzern bietet zunächst 1,025 Milliarden Euro für 44,9 Prozent der Anteile. Unter bestimmten Bedingungen könnte die Beteiligung für insgesamt 1,2 Milliarden Euro auf 49,9 Prozent steigen.