Die Billigairline aus den USA kommt bei der finanziellen Neuaufstellung einen Schritt voran. Die Muttergesellschaft Spirit Aviation Holdings hat eine Grundsatzvereinbarung mit bestehenden Kreditgebern und Anleihegläubigern über zentrale Bedingungen eines Restrukturierungsplans erzielt. Spirit Airlines will das Chapter-11-Verfahren im späten Frühjahr oder Frühsommer verlassen.
Die Vereinbarung soll die Grundlage schaffen, um Flotte, Streckennetz und Kostenstruktur von Spirit Airlines weiter zu optimieren. Künftig will Spirit Kapazitäten stärker an die Nachfrage anpassen, Flugzeuge in Spitzenzeiten intensiver einsetzen und schwächere Perioden reduzieren. Zudem plant der Billigflieger den Ausbau höherwertiger Produkte wie Spirit First und Premium Economy sowie Verbesserungen beim Vielfliegerprogramm.
Finanziell soll die Airline deutlich schlanker aus dem Verfahren hervorgehen: Die Schulden- und Leasingverpflichtungen sollen von zuvor 7,4 Milliarden Dollar auf rund 2,1 Milliarden Dollar sinken. Während der Restrukturierung läuft der Flugbetrieb von Spirit Airlines unverändert weiter.