Der Pilotenverband Aeropers sieht sich durch die Halbjahreszahlen von Swiss in seiner Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen bestätigt. Die Lufthansa-Tochter habe mit einem operativen Gewinn von gut 189 Millionen Schweizer Franken (rund 202 Millionen Euro) als einzige Passagierfluggesellschaft des Konzerns schwarze Zahlen geschrieben. Gleichzeitig verweist Aeropers auf anhaltende Probleme wie den hohen Einsatz von Wet-Lease-Flugzeugen, Flugausfälle wegen Pilotenmangels sowie eine hohe Arbeitsbelastung der Cockpitbesatzungen. Die laufenden Tarifverhandlungen böten die Chance, diese Herausforderungen mit modernen und wettbewerbsfähigen Arbeitsbedingungen zu lösen und den Personalmangel langfristig zu beheben. Der Verband verweist dabei auf den jüngst abgeschlossenen Tarifvertrag bei Edelweiss als mögliches Vorbild.