Die zivile Luftfahrt gilt trotz einzelner schwerer Unglücke weiterhin als sehr sicher. Nach Angaben des Aviation Safety Network ereigneten sich im Jahr 2025 weltweit zehn Unfälle mit zivil genutzten Flugzeugen. Dabei kamen insgesamt 418 Menschen ums Leben, darunter 352 Passagiere, 33 Crewmitglieder und 33 Personen am Boden.
In Deutschland wurde kein Flugzeugunglück registriert. Militärflugzeuge und kleinere Maschinen mit weniger als 14 Sitzplätzen sind in der Statistik nicht enthalten, erklärt der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL. Das schwerste Unglück weltweit betraf im Juni 2025 die Boeing 787 von Air India, die kurz nach dem Start in Ahmedabad abstürzte. Von 241 Menschen an Bord überlebte eine Person.
Langfristig sinkt die Zahl der Todesopfer trotz stark wachsender Passagierzahlen. Laut Icao wurden 2025 weltweit rund 4,79 Milliarden Fluggäste befördert. Die statistische Wahrscheinlichkeit, bei einem Flug ums Leben zu kommen, lag bei 1 zu 11.459.330. Damit war Fliegen rund 43 Mal sicherer als in den 1970er-Jahren.