Nach Axt-Angriff im Cockpit: Auch Australien ermittelt zum Kopiloten von Flydubai

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Der Kopilot von Flydubai-Flug FZ1073 nach Tel Aviv vom 30. September verletzte seinen Kapitän schwer und versuchte offenbar auch, das Flugzeug zum Absturz zu bringen, bevor Passagiere ihn überwältigen konnten. Die Generalstaatsanwaltschaft Vereinigten Arabischen Emirate teilte am Samstag (3. Oktober) mit, er habe den Kapitän mit der Rettungsaxt angegriffen und versucht, die Kontrolle über die Boeing 737 Max 8 zu übernehmen.

Die Zeitung Wall Street Journal berichtete, der omanische Kopilot sei früher für Oman Air geflogen, doch dort nach einer gewissen Zeit aus dem Cockpit verbannt worden, da er zunehmend extremistische Ansichten entwickelt hätte. Später wechselte er zu Flydubai. Unklar ist, wieso er dort angestellt wurde und welche Hintergrundchecks erfolgten.

Nun wird bekannt: Auch australische Sicherheitsbehörden sind aktiv. Sie untersuchen die Verbindungen des Kopiloten zu dem Land. Das Victorian Joint Counter Terrorism Team (VIC JCTT), dem die australische Bundespolizei (AFP), die Polizei des Bundesstaates Victoria und der Geheimdienst ASIO angehören, bestätigte gegenüber der britischen Zeitung The Guardian die Ermittlungen. Dabei soll auch geprüft werden, ob sich der Mann während seines Aufenthalts in Australien radikalisiert haben könnte.

Nach Angaben des Senders ABC erhielt er 2014 ein Studentenvisum und studierte von 2015 bis 2017 in Australien. Sein Visum wurde 2019 annulliert, weil er nicht mehr in einem Studiengang eingeschrieben war. Der Sender CNN berichtete zudem, al-Hammami habe laut einem inzwischen gelöschten Linkedin-Profil Engineering an einer australischen Universität studiert. Das Profil wies außerdem ein dreijähriges Fernstudium in Aviation Management an der britischen Buckinghamshire New University aus. Eine Quelle der Universität bestätigte CNN, dass der Mann dort 2023 seinen Abschluss gemacht habe.

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