Die Luftfahrtanalysefirma Cirium meldet weiterhin massive Auswirkungen der aktuellen Krise im Nahen Osten auf den Flugverkehr. Seit dem 28. Februar bis zum 12. März wurden in der Region mehr als 92.000 Flüge geplant, von denen über 49.000 gestrichen wurden. Damit liegt die Ausfallquote bei rund 54 Prozent.
Am 12. März allein waren von 3.238 geplanten Flügen 1.047 betroffen, was einer Stornierungsrate von gut 32 Prozent entspricht. Besonders stark eingeschränkt bleibt der Verkehr am Hamad International Airport in Doha, wo rund 94 Prozent der Flüge gestrichen wurden. Am Bahrain International Airport fiel sogar der gesamte Flugverkehr aus.
Andere große Drehkreuze verzeichnen gemäß Cirium ebenfalls hohe Ausfallraten, darunter der Dubai International Airport mit rund 26 Prozent sowie der Zayed International Airport in Abu Dhabi mit rund 43 Prozent.
Trotz der Einschränkungen finden weiterhin Flüge statt. Seit dem 6. März gingen die meisten Abflüge vom Flughafen Dubai aus, vor allem zu Zielen in Indien. Besonders häufig wurden Verbindungen nach Mumbai, Delhi und Jeddah durchgeführt. Auch von den Flughäfen in Muscat und Abu Dhabi starten weiterhin Flüge zu regionalen und internationalen Zielen.
Am 12. März wurden aus Dubai 153 Flüge registriert, aus Muscat 60 und aus Abu Dhabi 20. Vom Flughafen Doha starteten 16 Flüge, während aus Bahrain keine Maschinen abhoben.