Die US-Luftfahrtbehörde FAA will die vorgeschriebenen Kontrollen von Treibstoffleitungen bei bestimmten Airbus A220 ausweiten. Betroffen sind A220-100 und A220-300. Hintergrund ist eine Produktionsänderung, bei der die zugehörige Montageanweisung nicht angepasst wurde. Dadurch könnten flexible Treibstoffschläuche verdreht eingebaut worden sein.
Die Leitungen können dadurch an ihrer Schutzummantelung scheuern und beschädigt werden. Austretender Treibstoff könnte sich laut FAA an nahe gelegenen elektrischen Anschlüssen entzünden. Die geplante Lufttüchtigkeitsanweisung erweitert eine Vorschrift von 2021 um vier Flugzeuge, womit in den USA insgesamt 13 A220 betroffen wären. Eine Stilllegung ist nicht vorgesehen. Die Betreiber sollen Sichtkontrollen durchführen und beschädigte Teile gegebenenfalls ersetzen.