Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo unternimmt einen neuen Anlauf zur Wiederbelebung von Congo Airways. Vizepremierminister Jean-Pierre Bemba berief dazu am 21. Oktober eine ressortübergreifende Sitzung ein. Die staatliche Fluggesellschaft hat ihren Betrieb im April 2025 eingestellt. Zwei Airbus A320 und eine Bombardier Q400 stehen seither am Boden. Auch ein im Dezember 2025 gelieferter Embraer E190 konnte die Wiederaufnahme des Flugbetriebs bisher nicht ermöglichen. Die finanziellen Probleme sind gravierend: Die Löhne sind seit 29 Monaten nicht bezahlt worden. Ein geleaster Airbus A320 verursachte Kosten von mehr als drei Millionen Dollar, ohne Einnahmen zu erzielen. Gleichzeitig baut die neue Nationalairline Air Congo, an der Ethiopian Airlines mit 49 Prozent beteiligt ist, ihr Streckennetz aus.