Die Billigairline rechnet für das erste Halbjahr bis Ende März 2026 mit einem Vorsteuerverlust von 540 bis 560 Millionen Pfund (rund 630 bis 654 Millionen Euro). Trotz roter Zahlen blieb die Nachfrage stabil: Die Auslastung lag bei Easyjet bei 90 Prozent, zwei Prozentpunkte über Vorjahr. Das Reisegeschäft legte weiter zu, die Kundenzahl stieg um 22 Prozent.
Belastet wurde das Ergebnis von Easyjet unter anderem durch rund 25 Millionen Pfund (29 Millionen Euro) zusätzliche Treibstoffkosten infolge des Nahostkonflikts sowie höhere Rückstellungen. Gleichzeitig entwickelten sich Einnahmen und Kosten insgesamt wie erwartet.
Für Unsicherheit sorgen weiterhin volatile Kerosinpreise und eine kurzfristigere Buchungsentwicklung. Easyjet verweist jedoch auf eine solide Finanzlage mit 4,7 Milliarden Pfund (5,5 Milliarden Euro) Liquidität.