Die Regierung des Vereinigtes Königreich will Airlines mehr Flexibilität bei der Nutzung von Start- und Landerechten einräumen. Künftig sollen Fluggesellschaften Slots an Flughäfen zurückgeben können, ohne sie zu verlieren. Damit entfällt der Druck, Flüge nur zur Slot-Sicherung durchzuführen – sogenannte Geisterflüge. Hintergrund ist die angespannte Lage am Ölmarkt, unter anderem infolge der Situation rund um die Straße von Hormus.
uch wenn aktuell keine Engpässe bei Kerosin bestehen, soll die Maßnahme helfen, Flugpläne realistischer zu gestalten und kurzfristige Änderungen im Sommer zu vermeiden. Zudem dürfen Airlines mehrere tägliche Verbindungen auf derselben Strecke bündeln, wenn die Nachfrage gering ist. Bisher müssen Fluggesellschaften mindestens 80 Prozent ihrer Slots nutzen, um sie zu behalten.
Kritik kommt von Verbraucherschützern: Sie befürchten Nachteile für Passagiere, etwa durch spätere Flugstreichungen oder Umbuchungen. Die Regierung betont hingegen, dass bestehende Fluggastrechte unangetastet bleiben sollen.