Flughafen München hat im Terminal 2 jetzt eine inklusive Kontrollstelle

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Personen mit Behinderungen, ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen oder Familien mit Kindern kennen das Gefühl: Die Sicherheitskontrolle bei Antritt einer Flugreise stellt für sie oftmals eine belastende Situation dar. Daher gibt es im Terminal 2 des Flughafens München seit Anfang März eine eine neue inklusive Kontrollstelle. Speziell für alle Fluggäste mit besonderen Bedarfen hat das Luftamt Südbayern, das für die Sicherheitskontrollen am Flughafen München verantwortlich ist, diese in Betrieb genommen.

Der innovative Kontrollbereich soll vor allem Passagieren mit speziellen Bedarfen an den Kontrollstellen einen entspannten Start in ihre Reise ermöglichen. So erwartet den Fluggast beim Zugang kein elektronischer Bordkartenleser, sondern Flughafenmitarbeitende, die die Bordkarte manuell kontrollieren und sich dabei nach dem Tempo richten, das der Fluggast vorgibt. «Im Mittelpunkt steht der Mensch, nicht die Technik», so die Regierung von Oberbayern.

Insbesondere Personen mit Behinderungen sollen von der neuen Kontrollstelle profitieren. Dementsprechend ist der Bereich barrierefrei gestaltet. Bei den Planungen hat das Luftamt Südbayern nicht nur den Bezirk Oberbayern für das Thema Inklusion“einbezogen, sondern auch die Sunflower-Initiative, der der Flughafen München seit Ende 2025 angehört. Ziel dieses weltweiten Programms ist es, Menschen mit nicht sichtbaren Einschränkungen mehr Sichtbarkeit, Verständnis und Unterstützung in öffentlichen Räumen zu geben.

Auch Familien mit kleinen Kindern zählen zu den Adressaten der neuen Kontrollstelle. Die jüngsten Fluggäste werden durch die helle und freundliche Gestaltung des Raumes angesprochen und mit kurzen Kinderfilmen abgelenkt und beschäftigt, während ihre Eltern das Gepäck am Einpacktisch verstauen.

Insgesamt soll die inklusive Kontrollstelle in ihrer Gestaltung die Vielfalt der Fluggäste und ihre Bedarfe möglichst passgenau abbilden. Dazu bietet der neue Kontrollbereich auch mehr Platz und eine deutlich größere Gepäckprüfanlage als an anderen Spuren, sodass die Überprüfung von Rollstühlen, Rollatoren, Gehhilfen oder Kinderwagen spürbar einfacher wird.

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