Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo fordert Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan per Linienflug

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Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation Ufo fordert einen sofortigen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan über zivile Linienflüge. Diese Praxis verstoße gegen rechtsstaatliche und menschenrechtliche Grundsätze und stelle eine erhebliche Belastung für Kabinencrews dar. Zudem gefährde die Abschiebung verurteilter Intensivtäter das Ziel einer geordneten und sicheren Flugdurchführung, so die Gewerkschaft.

Ufo kritisiert, dass die Bundesregierung mit Abschiebungen auf diesem Weg faktisch zur Legitimierung des Taliban-Regimes beitrage. Rückführungen nach Afghanistan bedeuteten, eine Ordnung anzuerkennen, die systematisch grundlegende Menschenrechte verletze. Besonders problematisch sei, dass Kabinenbeschäftigte gegen ihren Willen an solchen Flügen beteiligt würden. Dies verletze die Gewissensfreiheit der Crews.

Die Gewerkschaft verlangt, Abschiebungen ausschließlich durch staatliches Personal und mit staatseigenen Transportmitteln durchzuführen sowie Kabinencrews verbindlich vor der unfreiwilligen Mitwirkung an Zwangsmaßnahmen zu schützen.

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