Joshua Wander, Gründer und ehemaliger Chef der Investmentfirma 777 Partners, hat sich in den USA des Überweisungs- und Wertpapierbetrugs schuldig bekannt. Wie die Staatsanwaltschaft in New York am 15. Oktober mitteilte, räumte er ein, Kreditgeber und Investoren um mehr als 500 Millionen Dollar betrogen zu haben.
Wander hatte Vermögenswerte mehrfach oder fälschlich als Sicherheiten angegeben und Kontoauszüge manipulieren lassen, um Geld für weitere Übernahmen und Ausgaben zu beschaffen. Dazu gehörten auch Investitionen in Fluggesellschaften und Profisportvereine. Zudem verwendete er unrechtmässig zweckgebundene Gelder aus dem Finanzierungsgeschäft der Firma. Wander erklärte sich bereit, mindestens 500 Millionen Dollar einzuziehen. Das Strafmass soll am 1. März 2027 verkündet werden. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft pro Anklagepunkt.