Sieben Mitarbeitende des südkoreanischen Verkehrsministeriums sind im Zusammenhang mit dem Absturz von Jeju Air Ende 2024 an die Staatsanwaltschaft verwiesen worden. Ihnen wird vorgeworfen, nach dem Unglück den regelwidrigen Zustand des Landekurssenders am Flughafen Muan verschleiert zu haben, berichtet die Nachrichtenagentur Yonhap.
Die Beamten sollen Pressemitteilungen verfasst haben, in denen die Anlage als regelkonform bezeichnet wurde, obwohl ihnen Abweichungen bekannt gewesen seien. Beim Unglück am 29. Dezember 2024 war die Boeing nach einer Bauchlandung gegen einen Betonwall mit dem Landekurssender geprallt. 179 Menschen kamen ums Leben. Die Konstruktion steht seither wegen ihrer möglichen Rolle bei der hohen Opferzahl in der Kritik.