Der deutsche Flugsicherungskonzern und die Beratung für gewerbliche Drohneneinsätze sehen mehr Transparenz im bodennahen Luftraum als entscheidenden Faktor für einen sicheren Drohnenbetrieb. Hintergrund ist die stark steigende Zahl von Drohneneinsätzen für Inspektionen, Logistik, Rettungseinsätze oder private Anwendungen. Allein in Frankfurt wurden laut Droniq im April mehr als 1000 Drohnenflüge registriert. Gleichzeitig nehmen unerlaubte oder nicht eindeutig identifizierbare Drohnensichtungen zu. Behörden und Infrastrukturbetreiber stehen deshalb vor der Herausforderung, Flugbewegungen im niedrigen Luftraum besser einordnen zu können.
DFS-Chef Arndt Schoenemann betont, dass Sichtbarkeit zur zentralen Voraussetzung für Sicherheit werde. Nur so lasse sich legitimer Drohnenverkehr ermöglichen und Risiken durch nicht kooperative Drohnen besser bewerten.
Droniq reagiert darauf mit der neuen App TraX. Sie soll regulatorische Informationen, Live-Luftlage und die Sichtbarmachung von Drohnenflügen kombinieren. Laut Unternehmen wurde die Anwendung speziell für die Darstellung des bodennahen Flugverkehrs entwickelt.