Militärdrohnenmarkt wächst rasant – neue Systeme zur Drohnenabwehr entstehen

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Der Markt für militärische Drohnen wächst weltweit stark. Analysten gehen davon aus, dass das Segment bis Anfang der 2030er-Jahre deutlich zulegen wird. Schätzungen zufolge lag der globale Markt Mitte der 2020er-Jahre bereits im Bereich von mehreren Dutzend Milliarden Dollar und könnte je nach Prognose bis 2030 auf rund 30 Milliarden Dollar oder bis 2032 auf etwa 40 bis 47 Milliarden Dollar steigen. In besonders weit gefassten Szenarien werden sogar Marktvolumen von bis zu 187 Milliarden Dollar bis 2034 genannt, so das Unternehmen Market News Updates.

Der technologische Fokus verschiebt sich dabei zunehmend von einfachen Aufklärungsdrohnen hin zu komplexeren Systemen mit künstlicher Intelligenz, autonomen Funktionen und Schwarmfähigkeiten. Gleichzeitig investieren Militärs verstärkt in Systeme zur Abwehr von Drohnen, etwa mit Sensoren, Radar oder Lasertechnologie.

Ein Beispiel für neue Entwicklungen ist die Drohne ZenaDrone 2000, die vom Unternehmen ZenaTech entwickelt wird. Das System soll von Seeplattformen starten können und speziell zur Abwehr langsamer Flugobjekte wie Drohnen ausgelegt sein. Die Plattform ist laut Hersteller darauf ausgelegt, mehrere Ziele gleichzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.

Hintergrund ist ein zunehmendes Kostenproblem moderner Luftverteidigung. In aktuellen Konflikten müssen häufig teure Abfangraketen eingesetzt werden, die mehrere Hunderttausend oder sogar Millionen Dollar kosten, um vergleichsweise günstige Drohnen zu zerstören, deren Preis oft nur bei rund 50.000 Dollar liegt. Neue Konzepte setzen daher verstärkt auf das Prinzip „Drohne gegen Drohne“, um diese Kostenasymmetrie zu reduzieren.

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