Die deutschen Fluggesellschaften haben ihren durchschnittlichen Kerosinverbrauch 2025 auf 3,32 Liter pro Passagier und 100 Kilometer gesenkt. Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL sind das rund 47 Prozent weniger als 1990, als der Wert bei 6,3 Litern lag. Im gleichen Umfang seien die CO₂-Emissionen pro Passagier zurückgegangen.
Als wesentlichen Grund nennt der Verband die Modernisierung der Flotten. Die deutschen Airlines verfügen derzeit über 848 Flugzeuge und haben bis 2036 weitere 423 Maschinen bestellt oder vorgemerkt. Ihr Listenpreis liegt bei rund 72 Milliarden Euro.
Neue Langstreckenflugzeuge kommen laut Herstellerangaben je nach Bestuhlung auf 2,1 bis 2,5 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer. Lieferverzögerungen bei den Herstellern bremsen laut BDL allerdings die weitere Flottenerneuerung.