Die Nationalairline es westafrikanischen Staates ist ihrem Ziel einer umfassenden Flottenmodernisierung einen Schritt nähergekommen. Nach einem Treffen zwischen dem senegalesischen Präsidenten Bassirou Diomaye Faye und einer hochrangigen Boeing-Delegation in Dakar erklärte sie, wichtige Fortschritte bei der geplanten Einführung neuer Boeing-Flugzeuge erzielt zu haben. Nach Angaben von Konzernchef Tidiane Ndiaye hat Air Sénégal mit Boeing bereits Vereinbarungen über Finanzierung, Wartung und logistische Unterstützung für die Einführung von Boeing 737 Max, Boeing 737 NG und Boeing 737 BCF getroffen. Zudem laufen bereits Ausbildungsprogramme für Piloten und Techniker.
Air Sénégal hatte Ende 2025 neun Boeing 737 Max 8 mit Optionen für sechs weitere Flugzeuge bestellt. Die neuen Jets sollen Teil einer langfristigen Flottenstrategie bis 2035 werden. Ziel ist es, die starke Abhängigkeit von Wet-Lease-Flugzeugen zu verringern und die operative Eigenständigkeit der Airline zu stärken.
Derzeit setzt Air Sénégal auf mehreren Regionalstrecken geleaste Flugzeuge des litauischen ACMI-Anbieters Getjet Airlines ein. Auf der Langstrecke nach Paris kommt eine von Myway Airlines gemietete Boeing 777-200 zum Einsatz. Die neuen Boeing-Flugzeuge sollen die Betriebskosten senken und die wirtschaftliche Lage der Fluggesellschaft verbessern.