Der maledivische Luxusferienflieger sieht sich mit Fragen zu ihrer finanziellen Stabilität konfrontiert. In einem internen Schreiben vom 4. Juni bestätigte Unternehmenschef Tero Taskila, dass Beond bei den Gehaltszahlungen inzwischen zwei Monate im Rückstand sei. Er erklärte demnach, dass sich bereits erwartete Finanzierungsfristen verschoben hätten, so der Kanal A Fly Guy’s Cabin Crew Lounge. Die Begleichung der ausstehenden Löhne sei nun an die Genehmigung eines geplanten Expansionsprojekts in Saudi-Arabien durch die dortige Luftfahrtbehörde geknüpft. «Sobald die Mittel freigegeben werden, erfolgen die Zahlungen», schrieb der Geschäftsführer laut dem Memo. Gleichzeitig appellierte er an die Mitarbeitenden, den Flugbetrieb weiterhin aufrechtzuerhalten.
Gegenüber aeroTELEGRAPH will sich Beond nicht konkret zu dem internen Schreiben äußern. Die Fluglinie erklärte lediglich: «Beond lehnt es ab, sich zu dem Memo zu äußern. Die aktuelle Lage im Nahen Osten erschwert allen Fluggesellschaften das Cash-Management. Beond verfügt über die für das Wachstum erforderlichen Finanzmittel, und das Unternehmen wird in den kommenden Tagen entsprechende Ankündigungen machen.»