Die ungarische Billigairline plant, in Israel Ende März eine Basis zu eröffnen. Doch kurz vor Abschluss der Gespräche mit dem Verkehrsministerium droht das Vorhaben zu scheitern. Hintergrund ist eine Forderung Israels, wie die Zeitung Globes berichtet: Sollte es zu einem Krieg kommen, etwa im Zusammenhang mit der aktuellen Spannungslage mit Iran, soll Wizz Air den Betrieb nicht einstellen, sondern weiterhin fliegen und Israelis gegen Bezahlung zurückbringen – ähnlich wie israelische Airlines. Das will die europäische Fluggesellschaft nicht.
Wizz Air verweist darauf, an Vorgaben der Europäischen Union gebunden zu sein und Sicherheitslagen jeweils einzeln zu bewerten. Konzernchef József Váradi soll am 26. Januar zu weiteren Gesprächen nach Israel reisen. Laut dem Bericht stecken die Verhandlungen derzeit fest; auch israelische Fluggesellschaften kritisieren den geplanten Markteintritt als Wettbewerbsnachteil.