Die lettische Fluggesellschaft hat 2025 einen Umsatz von 779,3 Millionen Euro erzielt, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Passagiere im Streckennetz auf 5,2 Millionen. Insgesamt – inklusive Wet-Lease-Einsätzen – beförderte Air Baltic 8,7 Millionen Fluggäste.
Die Zahl der Flüge von Air Baltic nahm um sieben Prozent auf 78.400 zu. Besonders stark wuchs das Geschäft mit Wet-Leases, das mit 30.100 Flügen um 15 Prozent zulegte.
Trotz der operativen Zuwächse schrieb Air Baltic weiterhin rote Zahlen. Der Rienverlust lag bei 44,3 Millionen Euro, verbesserte sich jedoch um 73,8 Millionen Euro gegenüber 2024. Das operative Ergebnis (EBITDAR) sank auf 143,9 Millionen Euro nach 184,2 Millionen Euro im Jahr zuvor.
Belastet wurde das Ergebnis von Air Baltic vor allem durch steigende Kosten sowie eingeschränkte Flugzeugverfügbarkeit infolge branchenweiter Triebwerkswartungen. Dadurch musste airBaltic den Sommerflugplan teilweise anpassen und zusätzliche Wet-Lease-Kapazitäten einsetzen.
Die Flotte von Air Baltic wuchs 2025 auf 51 Airbus A220-300. Damit bleibt airBaltic der weltweit größte Betreiber dieses Flugzeugtyps. Gleichzeitig baute die Airline ihre Trainings-, Wartungs- und Frachtinfrastruktur weiter aus. Für 2026 erwartet das Unternehmen bessere Ergebnisse dank höherer Flugzeugverfügbarkeit und weiterer Netzexpansion.