Die Besatzung eines Aeroflot-Fluges hat nach mehreren ungeplanten Umwegen ihre zulässige Dienstzeit überschritten. Betroffen war Flug SU1041 von Sotschi nach Moskau-Scheremetjewo am 12. September mit einer Boeing 737-800 und 138 Passagieren. Wegen gesperrter Lufträume musste die Route zunächst über Kasachstan und später erneut großräumig angepasst werden, berichtet der Kanal Aviatorshina.
Die drei Piloten und sechs Flugbegleitenden hatten zuvor bereits den Flug von Moskau nach Sotschi durchgeführt. Bei der Landung in Scheremetjewo gegen vier Uhr morgens war die Crew rund 15 Stunden im Dienst, anschließend standen noch Nacharbeiten an. Laut dem Bericht von Aviatorshina wurde damit die zulässige Flugdienstzeit selbst unter Berücksichtigung einer möglichen Verlängerung überschritten. Der Kapitän meldete den Vorgang freiwillig. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya stufte ihn als Zwischenfall ein und leitete eine Untersuchung ein.