Die US-Investmentgesellschaft 777 Partners und verbundene Unternehmen haben in Texas Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Nach Medienberichten belaufen sich die finanzierten Schulden auf mehr als 2,7 Milliarden Dollar (rund 2,3 Milliarden Euro).
Der Antrag wurde am 9. August gestellt, nachdem Gläubiger versucht hatten, wegen eines unbezahlten Kredits eine Liquidation nach Chapter 7 durchzusetzen. Das Verfahren nach Chapter 11 soll stattdessen einen geordneten Verkauf der verbliebenen Vermögenswerte ermöglichen.
777 Partners hatte in den vergangenen Jahren umfangreich in die Luftfahrt investiert. Zu den Beteiligungen gehörten unter anderem die inzwischen zusammengebrochene australische Billigairline Bonza sowie die finanziell angeschlagene kanadische Fluggesellschaft Flair Airlines.